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Neue Blasformaschine im Maschinenpark der Palbo GmbH

7. Februar 2013

Es war kaum zu übersehen für alle, die am Morgen des 25. Juli auf dem Betriebsgelände waren: Emsige Betriebsamkeit herrschte um die PALBO-Halle und signalisierte, dass etwas Wichtiges im Gange war. Eine BM-704 D Blasformmaschine war angeliefert worden. In drei Teilen war die insgesamt 22 Tonnen schwere Maschine auf zwei LKWs über Nacht von Berlin aus nach Bubenheim transportiert worden. Der letzte Abschnitt der Reise war Millimeterarbeit: entlang der vorher freigeräumten Strecke durch die Halle wurde die wertvolle Fracht vorsichtig an ihren Standort gebracht.

Nötig geworden war die neue Anschaffung durch das deutlich gestiegene Auftragsvolumen. Mit den zwei bereits vorhandenen Maschinen musste in den letzten Monaten rund um die Uhr produziert werden, um die benötigten Gebinde herzustellen. „Im Dezember 2011 haben wir recht schnell festgestellt, dass es bei der bestehenden Kapazität eng wird. Deshalb haben wir beschlossen, die neue Maschine zu bestellen“, erklärt PALBO-Leiter Sandro Schuck.

Von der Bestellung bis zur Ankunft vergingen siebeneinhalb Monate – eine hochmoderne Maschine, die optimal auf die Bedürfnisse ihres neuen Besitzers abgestimmt ist, kauft man schließlich nicht „von der Stange“. Mehrmals reiste Sandro Schuck in dieser Zeit nach Berlin, um bei der BEKUM Maschinenfabriken GmbH den Bau der Maschine zu begleiten und um bereits während des Bauprozesses einige Änderungswünsche einzubringen.  „Das hat hintenraus einiges an Zeit gespart bei der Endabnahme. Das war uns wichtig, weil wir schon jetzt einige Kunden haben, deren Aufträge wir mit der neuen Maschine erfüllen wollen“, erklärt der PALBO-Chef.

Schließlich wurde die fertiggestellte BM704 D laufend abgenommen und für den Transport auseinandergebaut. Ein Techniker kam extra aus Berlin mit und blieb einige Tage vor Ort, um beim Aufbau und bei der Inbetriebnahme der Maschine zu helfen. Rund eine Woche dauert es, bis das neue Prachtstück seinen Dienst aufnehmen konnte.

Der Unterschied hat sich sofort bemerkbar gemacht. Da die neue Maschine mit zwei Formen produziert, werden vier Kanister gleichzeitig hergestellt, anstatt wie bisher zwei. Auch die Taktzeit der Arbeitszyklen ist kürzer als auf der bisher verwendeten Maschine, somit kann in der gleichen Zeitspanne sogar mehr als doppelt so viel produziert werden wie auf der Vorgängermaschine. Die Vorgängermaschine bleibt übrigens in Betrieb und soll ab sofort die 1- und 1,5-Liter-Gebindeproduktion unterstützen. Die Neuanschaffung soll in erster Linie für die Produktion von 4 & 5-Liter-Behältern, für die die Nachfrage im Moment besonders hoch ist, eingesetzt werden. „Wir können jetzt schneller reagieren, wenn kurzfristig Aufträge kommen. Aber auch qualitativ werden wir zulegen können“, erklärt Schuck zwei entscheidende Vorteile der BM-704 D.

Sandro Schuck fügt hinzu: „Die BM-704 D hat viele Features, die wir für die aktuellen Artikel noch nicht brauchen, die uns aber in Zukunft nützlich sein werden. Es ist besser, diese von Anfang an integriert zu haben, anstatt später immer wieder nachrüsten zu müssen.“ Es ist also eine vorausschauende Investition des wachsenden Unternehmens, das nun mit höheren Kapazitäten und mehr Handlungsspielraum bestens gerüstet ist für weitere Zuwächse in Sachen Aufträge und Produktionsanforderungen.

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